Herzlich willkommen

auf der Seite des Projekts Blumenviertel

Zum Projektgebiet zählen Teilbreiche der beiden Siedlungsbezirke Feldmark/Bruch und Blumenviertel. Bis 2013 sollen bauliche und soziale Projekte insbesondere rund um den Baßfeldshof, die Talstraße und die Sedanstraße umgesetzt werden. Hier finden Sie Wissenswertes über das Quartier, über interessante Projekte und Veranstaltungen, Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung sowie über das Quartiersmanagement.

Ich lade Sie ganz herzlich ein, intensiv mitzuwirken! Es wird viele Möglichkeiten für Sie geben, sich zu beteiligen, Ihre Meinung einzubringen und an der Umsetzung von Projekten mitzuarbeiten. Haben Sie noch Fragen oder Anregungen? Sie können sich jederzeit gerne per E-Mail beim Quartiersmanagement melden!

Finanziert wird das Projekt mit Mitteln aus dem Bund-Länder-Programm Soziale Stadt. Aktuell werden über 40 Stadtteile in Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Programms gefördert. Mehr dazu finden Sie hier.

Ihr Dr. Michael Heidinger

 

Programmhintergrund

DLogo_Staedtebauas Bund-Länder-Programm Soziale Stadt ist ein Teilprogramm der Städtebauförderung und hat mit seinem Vorgängerprogramm ‚Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf‘ seine Wurzeln in Nordrhein-Westfalen. Hier hat sich der Strukturwandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft besonders früh und deutlich gezeigt: Arbeitsplätze im Kohle und Stahl verarbeitenden Sektor fielen weg, viele Menschen – oft mit Zuwanderungshintergrund – wurden arbeitslos. Die daraus resultierenden Probleme zeigten und zeigen sich häufig in den ärmeren Stadtteilen der Ballungszentren, die oftmals baulich in einem vergleichsweise schlechten Zustand waren oder noch sind und nicht mehr den Anforderungen des heutigen Wohnens und Arbeitens entsprechen. Um dieser baulichen und sozialstrukturellen Problemlagen Herr werden zu können, wurde klar, dass es komplexer, ‚integrierter‘ Lösungsansätze bedarf, die in besonderer Weise vorhandene Förderinstrumente von Land, Bund und EU räumlich bündeln. Damit soll das Umfeld für private Investitionen in Gebäude und Wohnungen verbessert und möglichst nachhaltige Entwicklungen angestoßen werden.

Als Antwort auf diese Entwicklungen schenkt das Programm Soziale Stadt NRW seit 1993 gerade Quartieren in den Städten besondere Aufmerksamkeit, die von Strukturwandel und sozioökonomischen Veränderungsprozessen stark betroffen sind. Leitidee ist es, vorhandene Kräfte zu mobilisieren, um positive Veränderungsprozesse anzustoßen. Ziel ist es, in den Quartieren stabilisierende Entwicklungen und selbsttragende Prozesse in Gang zu bringen: Es muss gelingen, dass die Bewohner dieser Gebiete Teil der städtischen Gemeinschaft bleiben und die Stadtteile von sich heraus als Wohn-, Arbeits- und Lebensraum attraktiv und lebenswert bleiben.Weltreisetag_Klaraschule_Schramm

Das Programm Soziale Stadt ist ein erfolgreiches Programm. Seit 1994 wurden in Nordrhein-Westfalen 86 Stadtteile gefördert, bundesweit kam das Programm seit 1999 in über 600 Quartieren zum Einsatz.

Im Folgenden sind die Hintergründe des Programms Soziale Stadt NRW dargestellt. Hier können Sie sich über

  • die strukturelle, bauliche und soziodemografische Ausgangslage in den Stadtteilen,
  • die hinter dem Programm stehende Philosophie und
  • die rechtlichen und finanziellen Grundlagen des Bund-Länder-Programms Soziale Stadt

informieren.

Gefördert durch:
Archive